Von Oktober 2000 bis Januar 2001 wurden in Köln, München, Hamburg und Berlin Arbeiten des Videokunst-Pioniers Nam June Paik in einer ungewöhnlichen Form ausgestellt. Mit Unterstützung von Renault konnte der Kunst-Sammler Thomas Wegner (Stiftung "Weißes Haus"), ein Tournee-Konzept namens "Planet Walk" realisieren, in welchem er die Objekte und Video-Installationen Paiks neu inszenierte. Der Bodenbelag unter den Objekten bestand aus 18 Tonnen Steinsalz. Die Decke darüber wurde mit zwanzig Monitoren bestückt. Sie folgten über computergesteuerte Seilwinden einem definierten Bewegungsablauf und verkörperten Mond und Universum. Die Computeranimationen, welche auf den Monitoren zu sehen waren, wurden exklusiv von fact+film konzipiert und in Kooperation mit der 4.dimension angefertigt.

 

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